Okinawa Kobudo

Shorinjiryu Shindokai Kobudo

im Shindokai Dojo


Kobudo in den Bereichen Bojutsu, Saijutsu, Tonfajutsu und Kamajutsu wird im Shindokai Dojo von Sensei Olaf Lotze-Leoni 5.Dan Kobudo gelehrt und ist eine Zusammenführung aus verschiedenen trad. Waffensystemen aus Okinawa. Kobudo, früher Kobujutsu, bezeichnet Waffentechniken die ursprünglich auf Okinawa entwickelt wurden. Kobudo bedeutet “kleines Budo” oder “altes Budo”.

Diese einzigartige Kampfkunst aus Okinawa besteht im Erlernen von Fertigkeiten im Umgang mit den folgenden Waffen:

Rokushaku Bo/ Kon (Langstock 183 cm), Bojutsu

Bo

Der Bo oder Kon ist die am meisten verbreitete Kobudo Waffe und besticht durch vielseitige Anwendung und einer großen Zahl von Kata und Partnerübungen. Der Bo entstand aus den Tragestangen der Bauern oder auch Hirtenstäben zum vertreiben wilder Tiere.

Sai (dreizackige Gabel), Saijutsu

Sai

Die metallische Sai besteht aus drei Zacken, wobei die Mittlere lang gehalten wird und die Seitlichen kurz. Das Sai findet Einsatz im Stoßen, Stechen, Schlagen und in Hebel und Wurftechniken. Es wird hauptsächlich gegen Schwert und Bo eingesetzt. Ähnlich wie beim Bo findet man auch hier eine große Anzahl Kata.

Tonfa (Griff zum bewegen einer Reismühle), Tonfajutsu

Tonfa

Das Tonfa (Tuifa) besteht aus Holz und war der Griff des Mühlsteins zum Mahlen von Reis. Es kommt in der heutigen Zeit auch viel in der Selbstverteidigung zum Einsatz sowie bei Polizei Einheiten. Das Tonfa kann als Stoß, Hebel oder Schlagwaffe eingesetzt werden, besonders die Schwingtechniken zeigen die große Einsatzbreite dieser Waffe. Es gibt einige traditionelle Tonfa Kata mit sehr unterschiedlichen Anwendungen.

Kama (Handsichel zum Schneiden von Reis), Kamajutsu

Kama

Das Kama besteht aus einem Handstock woran eine sehr scharfe Klinge montiert ist, welche zu schneiden von Reis verwbdet wurde. Die Techniken des Kama sind Stoßtechniken und Schneidetechniken zu vitalen Punkten, um den Gegner Kampfunfähig zu machen.

Nitanbo (Doppelstock, ca.70 cm)

Wie der Name schon andeutet, besteht der Nitanbo aus zwei kurzen Holzstücken mit einer Länge von ca. 70 cm. Die Techniken dieser Waffe entstanden aus der Notwendigkeit mit einem zerbrochenen Langstock weiter zu kämpfen. Der Einfluss dieser Waffe kommt aus Indonesien und den Philippinen.

Ferner unterrichten wir

Yonshaku Bo (Jo, Stab ca. 120 -130 cm)

Japanisches Schwert (Katana)

Japanisches Messer (Tanto)

Hauptbestandteil des Trainings ist das Erlernen von Kata (Formen) und deren Anwendung, sowie praktische Anwendung in der Selbstverteidigung.

Kobudo ist eine besondere Herausforderung im Umgang mit klassischen japanischen Waffen. Gleichzeitig ist es eine hervorragende Ergänzung zu den waffenlosen Kampfkünsten und ein Muss für einen jeden Karateka.

Auch Philosophie und Kultur dieser alten Kampfkunst wird im Training gelehrt.

Trainingszeiten : Freitag 19.00 – 20.00 Uhr

Es ist jederzeit möglich Seminare mit Sensei Lotze-Leoni 5.Dan Kobudo zu organisieren.

Das Shindokai Dojo ist eines der wenigen Schulen/ Dojo die kompetent und umfassend Kobudo in Hannover, und in der Region Hannover anbieten können und dürfen.